Im Akutfall...
Ihr Kind hat einen schweren Unfall gehabt oder ist vor kurzem als sehr schwer krank diagnostiziert worden.
Sie haben so viele Fragen, dass Sie nicht wissen, welche Sie zuerst stellen sollen und vor allem, wer der geeignete Ansprechpartner für Sie ist.
Wir haben einige der uns am häufigsten in Akutsituationen gestellten Fragen zusammengestellt und ergänzen diese Liste fortlaufend weiter.
Die Antworten können wir hier nur anreißen; aber wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar, um alles, was Sie im Augenblick auf dem Herzen haben, mit Ihnen zu besprechen. Rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail, damit wir Sie zu einem für Sie günstigen Zeitpunkt zurückrufen können.
Ihre Ansprechpartnerin: Sandra Lindow, Case Managerin
Frage:
Mein Kind zu Hause von Spezialkräften pflegen zu lassen, wenn nötig vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche – bezahlt denn so etwas die Krankenkasse?
Antwort:
In der aktuellen Sozialgesetzgebung ist der Vorrang der häuslichen Pflege festgeschrieben. Wir informieren Sie gerne darüber, welche Möglichkeiten sich daraus individuell für Sie ergeben.
Frage:
Für die häusliche Pflege braucht man technische Geräte. Woher bekomme ich die, und passen sie überhaupt in ein normales Kinderzimmer?
Antwort:
Es gibt Hersteller, die sich auf home care - Produkte (z.B. im Bereich Beatmung) spezialisiert haben. Die Geräte sind klein, handlich, leicht und gut für den Transport (z.B. im Kinderwagen, im Auto und auch auf Reisen) geeignet. Ihre Finanzierung ist eine Leistung der Krankenkasse; um den Kontakt zu einem Vertreiber, der Beratung und Bereitstellung leistet, kümmern wir uns gerne gemeinsam mit Ihnen.
Frage:
Was muss ich tun, wenn ich mein Kind nach Hause holen möchte?
Antwort:
Nehmen Sie Kontakt zu PHBKids auf. PHBKids stellt Ihnen eine ausgebildete Case Managerin zur Seite, die Sie begleitet und zusammen mit Ihnen die komplette Überleitung Ihres Kindes nach Hause organisiert. Sie stellt bereits in der Klinik den Versorgungsbedarf fest, besichtigt Ihre räumlichen Gegebenheiten, macht Ihnen, wenn nötig, Vorschläge zur Umgestaltung und organisiert weitere Schritte. An Ihrem Wohnort wird für Sie ein Hilfe- und Versorgungsnetzwerk aus Ärzten, Therapeuten, Apotheken, Sanitätshäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Frühförderstellen und Selbsthilfegruppen geknüpft. Nach Absprache übernimmt PHBKids die Verhandlungen mit Kostenträgern (Krankenkassen, Versorgungsstellen). Mit großer Sorgfalt wird das Pflegeteam, das Ihr Kind zu Hause versorgen wird, zusammengestellt, geschult und eingearbeitet. Einige Mitarbeiter/-innen werden die Gelegenheit zur Hospitation in der Klinik nutzen, solange Ihr Kind dort noch stationär versorgt wird. Auf diese Weise haben alle Beteiligten die Möglichkeit, sich so früh wie möglich miteinander vertraut zu machen.
Frage:
Wo kann ich nachlesen/erfahren, wie andere Eltern in ähnlichen Situationen zurechtgekommen sind?
Antwort:
Wir haben eine kleine Auswahl von Büchern zusammen gestellt, die vielleicht gerade in der Anfangszeit hilfreich für Sie sind.
- W.Thimm/G.Wachtel, Familien mit behinderten Kindern
- D. Hinze, Väter und Mütter behinderter Kinder
- G. Berens, In Wahrheit ist es Liebe
- D. Schulz, Besondere Wege
Eine umfangreichere Literaturliste gibt es auf den Seiten des Vereins Intensivkinder Zuhause e.V, dessen Adresse Sie auch in unserer Sammlung hilfreicher Links finden.
Sehr gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakt zu Eltern von bei PHBKids betreuten Kindern, die bereit sind, Ihnen im persönlichen Gespräch von Ihren eigenen Erfahrungen zu erzählen.


